herzlich willkommen beim KIRCHENCHOR SURSEE

Aktiv

ist unser Chor und seit über 130 Jahren fester Bestandteil der Surseer Kulturlandschaft. Bestehend aus rund 40 Chormitgliedern umrahmen wir mit unserem Gesang einen grossen Teil der festlichen Gottesdienste in der Kirche, sind aber auch an musikalischen Projekten und weltlichen Konzerten zu hören. Gesellige Höcks und ein jährlicher Ausflug bereichern unser Vereinsleben. Spritzige Sprüche der „Chelemüüs“ am Narrenlauf erheitern die Surseer Bevölkerung an der Fasnacht.

Vielseitig

ist unsere Musik. Kirchenmusikalische Werke grossartiger Komponisten aus nah und fern, geschrieben  in verschiedenen E pochen und  in sprachlicher Vielfalt, spornen uns als Laienchor immer wieder zu Höchstleistungen an. In Begleitung der Orgel oder auch mit Orchester und Solisten sind unsere Auftritte für jeden Einzelnen ein Erlebnis. Jeweils am Donnerstagabend proben wir von 19.30 bis 21.30 Uhr im speziellen Ambiente der Klosterkirche Sursee.

Singfreudig

sind vielleicht auch Sie? Gastsängerinnen und Gastsänger sind jederzeit im Chor willkommen. Wir bieten die Möglichkeit an einzelnen Projekten teilzunehmen (s. Projekte). Profitieren Sie von der kostenlosen, professionellen Stimmbildung sowie auch Stimmführung von Singprofis in den einzelnen Registern. Erfüllen Sie sich einen Wunsch und bereichern Sie mit Ihrer Stimme unseren Chor – wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 

Isabelle Deplazes – Präsidentin

 


Festgottesdienst am Ostersonntag, 21. April 2019

 Der Kirchenchor Sursee singt am Oster Sonntag 21. April 2019 in der Pfarrkirche St. Georg um 10.30 Uhr mit dem Orchester Sursee – Sempach und den Solisten die wunderbare Beethoven Messe in C-Dur. 

Am Festgottesdienst um 10.30 Uhr am Ostersonntag warten der Kirchenchor Sursee und das Orchester Sursee-Sempach mit Teilen aus der Messe in C-Dur von Ludwig van Beethoven auf. Die Solisten sind Marianne Steffen, Sopran; Monica Treichler, Alt; Raphael Höhn, Tenor; Aram Ohanian, Bass. 

Die Messe zu erarbeiten ist für alle Beteiligten eine Herausforderung und besondere Freude. Der Dirigent Peter Meyer hat sich auf Wunsch des begeisterten Vorstandes und der Sängerinnen und Sänger überzeugen lassen, dass sie gemeinsam ein so intensives und anspruchsvolles Werk angehen. Die schrittweise Erarbeitung der Messe in C-Dur hat sich herumgesprochen und einige interessierte Gastsängerinnen und Gastsänger motiviert, mitzusingen.

 

„Die Messe in C-Dur ist keine gewöhnliche Kirchenmusik“ sagt Peter Meyer. „Sie ist in jedem Moment eine Herausforderung, packend, fordernd und klingende Philosophie. Auch die Hintergründe der Messe sind interessant und aufschlussreich:

 

Blick auf Beethoven in den Jahren 1804-1808. - Endlich, so glaubt er, hat er seine große Liebe gefunden, Josephine Brunsvik, verwitwete Gräfin Deym. Ein schwieriges, wechselhaftes Verhältnis nimmt seinen Lauf. In dieser Zeit entstehen viele von Beethovens größten Werken: Die Vierte bis Sechste Symphonie, das vierte Klavierkonzert, das Violinkonzert, die komplexen Streichquartette für den Grafen Rasumovsky, die "Appassionata", die Messe in C-Dur. Die Liebe scheint seine Kreativität zu beflügeln. – Zugleich kämpft Beethoven mit seiner zunehmenden Taubheit „Wie ein Verbannter muss ich leben“ schreibt er. Dies ist der Grund, weshalb er sich als Pianist zunehmend aus dem Konzertleben zurückziehen muss und sich auf das Komponieren konzentriert.

 

Im Dezember 1808 gibt Beethoven ein epochales Konzert: Die fünfte Symphonie, genannt „die Schicksalssymphonie“ erblickt das Licht der Welt. Das Programm ist vollgepackt mit großen Werken der letzten Jahre, unter anderem auch mit seiner Messe in C-Dur.

 

Sie ist Beethovens erste seiner zwei Messen. Er orientiert sich beim Komponieren an den Messen seines verehrten Lehrers Joseph Haydn, geht jedoch auf eine neue und ganz und gar unkonventionelle Art mit der Vertonung der Texte um, was sowohl die Musiker wie auch die Zuhörer fordert. Er verändert oder intensiviert textliche Inhalte mit einer neuen musikalischen Sprache. Die Messe in C-Dur ist kein blosses Auftragswerk mehr, sondern ein persönliches Statement von ungewohnter Tiefe. 

 

Die Messe brachte Beethoven just die Kritik des Auftraggebers, Fürst Esterhazy, ein: „Aber, lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder gemacht?“- Beethovens Musik war neuartig, rigoros, grossartig, herausfordernd. – Und sie hat diesen Charakter bis heute bewahrt!