Virtuelle Weihnachtskarte

Geniessen Sie unsere virtuellen Weihnachtskarten. Von Sängerinnen und Sängern, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten im Weihnachtsprojekt 2020 mit viel Liebe, Motivation und grosser Freude für Sie musiziert und gesungen. Alle Beteiligten wünschen Ihnen von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Bleiben Sie gesund!

Stille Nacht, heilige Nacht

Stille Nacht ist der Inbegriff des Weihnachtsliedes. Aus purer Not hat Franz Xaver Gruber das Lied an Weihnachten 1818 in Begleitung seiner Gitarre gesungen, da die Kirchenorgel in Oberndorf (Salzburg) defekt war. Dann wurde das Lied lange Zeit vergessen, wiederentdeckt und in über 320 Sprachen übersetzt. Stille Nacht ist heute von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt und wird auf der ganzen Welt gesungen.  

 

2020 - ebenfalls aus der Not heraus wurde das Stille Nacht einzeln eingesungen und technisch zu einem Chor zusammengefügt. Dieses Lied gemeinsam zu singen ist für alle Singenden ein emotionaler Augenblick. Es jetzt so hören zu dürfen, ist fast eine gültige Version. 

"Glisch nuviala" - neues Licht

Per Zufall im Engadin entdeckt. Text rätoromanisch - Melodie aus Disentis-Mustér. Es gibt insgesamt neun Versionen dieser wunderbaren Melodie, ihr Ursprung liegt im Mittelalter. Die Singenden und das Orchester haben eine original-mittelländisch-pastorale Version geschaffen, welche sich (unter anderem) durch einen leichten Akzent und sprachliche Varianten auszeichnet 😉. 

Leise rieselt der Schnee

Sängerinnen und Sänger aus dem Kirchenchor Sursee, dem Jugendchor  Sursee, dem Chor Voix-là, dem Vokalensemble Sursee und der Musikschule Region Sursee sind der Einladung des Dirigenten Peter Meyer gefolgt und haben am Weihnachtsprojekt 2020 teilgenommen. Auch Instrumentalistinnen und Instrumentalisten der Musikschule Region Sursee und vom Orchester Sursee-Sempach haben sich gemeldet.

 

Die Beteiligten haben sich im Eigenstudium vorbereitet und  der ungewohnten Situation gestellt, solistisch vor Kamera und Mikrophon die Lieder zu singen. Manch versierte Chorsängerin wurde nervös im Licht der Scheinwerfer, manch gestandener Sänger trat mit Herzklopfen auf die Bühne im Somehuus Sursee, wo die Aufnahmen stattfanden. Während acht Tagen von morgen früh bis abends spät kam eine nach dem andern in die Harnischgasse. Es war eine Herausforderung und Freude.

 

Die Woche zuvor erklärte Peter Meyer in der Klosterkirche  jeder/m einzeln und  coronakonform, wie man die Sachen mit Kopfhörer vorbereiten muss und es wurde geübt. Schlussendlich haben fast 100 Personen an mehreren Liedprojekten teilgenommen, welche nun nach und nach abgemischt und zu einzelnen Filmen  zusammengesetzt werden. 

Impressionen aus dem Aufnahmestudio Somehus Sursee