PROJEKTE 2019

Teile aus Jodelmesse von Peter Roth

CHILBI-gottesdienst AUF GRÜT UND in SCHENKON VOM 16.06.2019 + 30.06.2019

 

Tondateien finden Sie hier

 

 

Sommerfest im Klostergarten, 05.07.2019

Sommerspaziergang, 08.08.2019

Sorser Änderig, 01.09.2019

W. A. Mozart, Missa brevis in G-Dur 

Camerata Musica Luzern und Solistinnen und Solisten

 

Tondateien finden Sie hier

Allerheiligen, 01.11.2019

 

mit Orgelbegleitung und Solisten

 

 

Festgottesdienst Pastoralraum, 01.12.2019

 

Programm noch unbekannt. Festgottesdienst mit Bischof Felix Gmür zur Eröffnung Pastoralraum Pfarreichöre ganzer Pastoralraum

Festgottesdienst, Weihnachten 24.12.2019

 

 

Otto Nicolai, Messe in D-Dur

OSTERN 21.04.2019, FESTGOTTESDIENST

 

10.30 Uhr, Pfarrkirche Sursee, Festgottesdienst  

Beethoven : Festgottesdienst an Ostern 2019

 

HERZLICH WILLKOMMEN ZUM MITSINGEN

 

Lesen Sie gerne? – Wenn ja, dann geht es Ihnen vielleicht wie mir. - Es gibt Bücher, die unterhaltsam sind, eine gute Geschichte erzählen oder informieren. Sie haben eine frische Sprache, man geniesst, wie sie sind. Dann gibt es Bücher, da merkt man nach wenigen Zeilen, dass der Schriftsteller oder die Schriftstellerin Inhalte entwickelt und Zusammenhänge auf den Punkt bringt, die ungewöhnlich sind. Die eigene Betroffenheit beim Lesen lässt nicht mehr los und zieht uns in den Text hinein. - Diesen Eindruck hatten wir, als wir uns zur Vorbereitung hörend und lesend mit der Musik von Beethoven beschäftigten.

 

Insbesondere mit dem Beethoven der Jahren 1804-1808: - Endlich, so glaubt Beethoven, hat er seine große Liebe gefunden: Josephine Brunsvik, verwitwete Gräfin Deym. Ein schwieriges, wechselhaftes Verhältnis nimmt seinen Lauf. In dieser Zeit entstehen viele von Beethovens größten Werken: Die Vierte bis Sechste Symphonie, das Vierte Klavierkonzert, das Violinkonzert, die komplexen Streichquartette für den Grafen Rasumovsky, die "Appassionata", die Messe in C-Dur. Die Liebe scheint seine Kreativität zu beflügeln. Aber wird sie auch Erfüllung finden? – Zugleich kämpft Beethoven mit seiner zunehmenden Taubheit „Wie ein Verbannter muss ich leben“ schreibt er. Dies ist der Grund, weshalb er sich als Pianist zunehmend aus dem Konzertleben zurückziehen muss und sich auf das Komponieren konzentriert.

 

Im Dezember 1808 gibt Beethoven ein epochales Konzert: Die fünfte Symphonie, genannt „die Schicksalssymphonie“ erblickt das Licht der Welt. Das Programm ist vollgepackt mit großen Werken der letzten Jahre, unter anderem auch mit seiner Messe in C-Dur.

Sie ist Beethovens erste seiner zwei Messen. Er orientiert sich beim Komponieren an den Messen seines verehrten Lehrers Joseph Haydn, geht jedoch auf eine neue und ganz und gar unkonventionelle Art mit der Vertonung der Texte um, was sowohl die Musiker wie auch die Zuhörer fordert. Er verändert oder intensiviert textliche Inhalte mit einer neuen musikalischen Sprache. Die Messe in C-Dur ist kein blosses Auftragswerk mehr, sondern ein persönliches Statement von ungewohnter Tiefe.

 

Die Messe brachte Beethoven just die Kritik des Auftraggebers, Fürst Esterhazy, ein: „Aber, lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder gemacht?“ - Beethovens Musik war neuartig, rigoros, grossartig, herausfordernd. – Und sie hat diesen Charakter bis heute bewahrt!

 

Motivierte Gastsingende sind herzlich willkommen. 

Wie immer stellen wir Ihnen die Noten sowie die entsprechende Übungsdatei gerne kostenlos zur Verfügung und freuen uns auf Ihren regelmässigen Besuch der Proben jeweils am Donnerstag, 19.30 Uhr in der Klosterkirche Sursee! Probeplan

 

Herzlich

Ihr Peter Meyer

 

Die Chorpartitur und das Passwort für die Probedateien auf dieser Homepage können direkt unter E: info@kirchenchor-sursee.ch bestellt werden. 

 

Choralschola, Passionssonntag, 07.04.2919

 Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Bruno Balmer, Tel: 041 921 29 30 oder Peter Meyer, Tel: 079 750 15 29.

 

Choralschola singt in Schenkon und Sursee

Am 07. April 2019 singen die Herren der Choralschola Sursee um 9.15 Uhr in Schenkon und um 10.30 Uhr in Sursee Choräle. Der einstimmige gregorianische Choral ist die älteste schriftlich überlieferte Musik des Abendlandes. Seine Wurzeln reichen ins hochentwickelte Musikverständnis der Antike. Die Auseinandersetzung mit dem Choralsingen lässt uns daher mit Philosophie Bekanntschaft machen.

 

Aristoteles(384 bis 322 vor Christus) schrieb: Wir fühlen uns innerlich verändert, umgewandelt, wenn wir Musik hören. - Wie könnte das geschehen, wenn nicht Harmonie und Rhythmen eine innere Verwandtschaft mit der Seele und ihren Zuständen und Bewegungen hätte? Die Musik besitzt die Fähigkeit, dem Gemüte eine bestimmte sittliche Beschaffenheit zu geben. - Aristoteles’ Worte sind im Gotteslob des gregorianischen Chorals zu hören. Die alten Tonarten, genannt Modi (dorisch, phrygisch, lydisch, mixolydisch, äolisch und weitere), welche in den Chorälen verwendet werden, haben direkt mit Philosophie zu tun.

 

Aristoteles schreibt: Die musikalischen Modi unterscheiden sich wesentlich voneinander, und diejenigen, die sie hören, werden durch jeden Modus anders beeinflusst. Einige Modi machen Menschen traurig und bedrückt,…; andere schwächen den Verstand, …; andere erzeugen wiederum ein gemäßigtes oder bereinigtes Gemüt, …; ein weiteres spornt die Begeisterung an. 

 

Die Choralschola beginnt in der phrygischen Tonart mit dem PsalmIudica me deus(Rette mich vor bösen und tückischen Menschen). Phrygisch wird besonders häufig in der Fastenzeit verwendet, eine schwierige Tonart, welche als „klagend, wehmütig und flehend“ beschrieben wird. Ganz anders wirkt der dorische Hymnus Audi benigne conditor(Vernimm, du guter Schöpfergott). Dorisch entspricht eher den Hörgewohnheiten der Gegenwart und ist deshalb leichter zu singen. Die Tonart wird seit der Antike als ernst, würdevoll und erhaben beschrieben.

 

Die Wirkung der meditativen Gesänge und der Tonarten, darüber wurden sich die Männer der Choralschola einig, wird beim Erarbeiten und Singen erfahrbar. 

 

 

Marienlieder für Fatimaprozession, 11.05.2019

SORSER ÄNDERIG 2018

Vivaldi und der Psalm Davids an der Sorser Änderig

Mediterrane Lebensfreude, Leidenschaft, frische Vivace und dunkle Adagios sind Charakterzüge der Musik des venezianischen Meisters Antonio Vivaldi. Was wir von seinen Konzerten und Opern kennen, gilt auch für seine Kirchenmusik: Für die Vertonung des Psalms 110, dem Dixit Dominus, dem Königspsalm, in welchem das Zepter der Macht des HERRN besungen wird, bieten sich musikalisch geradezu theatralische Effekte an. Die bildhafte antike Erzählkunst „Er hält Gericht unter den Völkern, er häuft die Toten“ lässt Vivaldi mit heftigen und wütenden Koloraturen des gesamten Chores und Orchesters kraftvoll und packend barock auferstehen. Ein Fest für Liebhaber dramatischer Musik!

 

Das Dixit Dominus RV 595ist für fünfstimmigen Chor geschrieben und ebenso viele Solisten. Die Camerata Musica Luzern wird das Werk mit Streichern, Oboen und Trompeten auf der Empore der Pfarrkirche Sursee zusammen mit dem Kirchenchor Sursee musizieren. Die Solisten sind Kathrin Hottiger (Sopran), Rahel Bünter (Sopran), Susanne Andres (Alt), Dirk Jäger (Tenor), Benjamin Widmer (Bass). An der Orgel spielt Daniela Achermann, die Leitung hat Peter Meyer.

Proben 

07.06.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

 

 

14.06.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

21.06.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

05.07.18

Do

Kloster

Reserve

Korrepetition

 

Sommer

23.08.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

30.08.18

Do

Pfarrkirche

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

01.09.18

Sa

Pfarrkirche

14.00-16.00 Uhr

Orchester / Solisten ab 13 Uhr

 

02.09.18

So

Pfarrkirche

VP 9.00 Uhr; GD 10.30 Uhr

Tutti

 

 

 


SINGEN FÜR MÄNNER - ChoralSingen 2018

Die Männer singen und üben im eigens für den Choralgesang gebauten, akustisch und optisch sehr schönen Choralraum im Kloster Sursee. Der einstimmige gregorianische Choral ist die älteste schriftlich überlieferte Musik des Abendlandes. Er ist kunstvoller Gesang und spirituelle Meditation. Die Teilnehmer erhalten eine CD mit den Gesängen, mit welcher sie sich auf die wenigen Proben einstimmen können. Eingeladen sind geübte Chorsänger wie auch Laiensänger, welche keine speziellen Vorkenntnisse haben. Unter der Leitung von Peter Meyer entdecken die Teilnehmer die Stimme und erlernen eine überschaubare Anzahl Choräle, welche sie am Ende in Schenkon und auf der Empore der Stadtkirche Sursee, gemeinsam mit geübten Choralsängern, musizieren.

 

Freitag                    02.03.2018         20.15-22.00 Uhr   

Donnerstag           08.03.2018          19.30-20.15 Uhr

Donnerstag           15.03.2018          19.30-22.00 Uhr   

Sonntag                 18.03.2018          Morgen, Auftritte im Gottesdienst

 

Probeort:              Choralraum (Innerer Chor der Klosterkirche) im Kloster Sursee, Geuenseestrasse 2a, 6210 Sursee                 

Auftritt:                 Empore der Stadtkirche Sursee und in Schenkon

 

 

Anmeldung bitte direkt an Peter Meyer, M: 079 750 15 29

 

Die Teilnahme ist unentgeltlich.

 

Leitung:           Peter Meyer, Gesangspädagoge, Dirigent, Kirchenmusiker