PROJEKTE 2018

SORSER ÄNDERIG

Vivaldi und der Psalm Davids an der Sorser Änderig

Mediterrane Lebensfreude, Leidenschaft, frische Vivace und dunkle Adagios sind Charakterzüge der Musik des venezianischen Meisters Antonio Vivaldi. Was wir von seinen Konzerten und Opern kennen, gilt auch für seine Kirchenmusik: Für die Vertonung des Psalms 110, dem Dixit Dominus, dem Königspsalm, in welchem das Zepter der Macht des HERRN besungen wird, bieten sich musikalisch geradezu theatralische Effekte an. Die bildhafte antike Erzählkunst „Er hält Gericht unter den Völkern, er häuft die Toten“ lässt Vivaldi mit heftigen und wütenden Koloraturen des gesamten Chores und Orchesters kraftvoll und packend barock auferstehen. Ein Fest für Liebhaber dramatischer Musik!

 

Das Dixit Dominus RV 595ist für fünfstimmigen Chor geschrieben und ebenso viele Solisten. Die Camerata Musica Luzern wird das Werk mit Streichern, Oboen und Trompeten auf der Empore der Pfarrkirche Sursee zusammen mit dem Kirchenchor Sursee musizieren. Die Solisten sind Kathrin Hottiger (Sopran), Rahel Bünter (Sopran), Susanne Andres (Alt), Dirk Jäger (Tenor), Benjamin Widmer (Bass). An der Orgel spielt Daniela Achermann, die Leitung hat Peter Meyer.

Proben 

07.06.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

 

 

14.06.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

21.06.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

05.07.18

Do

Kloster

Reserve

Korrepetition

 

Sommer

23.08.18

Do

Kloster

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

30.08.18

Do

Pfarrkirche

19.30-21.30 Uhr

Korrepetition

 

01.09.18

Sa

Pfarrkirche

14.00-16.00 Uhr

Orchester / Solisten ab 13 Uhr

 

02.09.18

So

Pfarrkirche

VP 9.00 Uhr; GD 10.30 Uhr

Tutti

 

 

 

OSTERN 01.04.2018, FESTGOTTESDIENST

 

10.30 Uhr, Pfarrkirche Sursee, Festgottesdienst  

Beethoven : Festgottesdienst an Ostern 2018

 

HERZLICH WILLKOMMEN ZUM MITSINGEN

 

Lesen Sie gerne? – Wenn ja, dann geht es Ihnen vielleicht wie mir. - Es gibt Bücher, die unterhaltsam sind, eine gute Geschichte erzählen oder informieren. Sie haben eine frische Sprache, man geniesst, wie sie sind. Dann gibt es Bücher, da merkt man nach wenigen Zeilen, dass der Schriftsteller oder die Schriftstellerin Inhalte entwickelt und Zusammenhänge auf den Punkt bringt, die ungewöhnlich sind. Die eigene Betroffenheit beim Lesen lässt nicht mehr los und zieht uns in den Text hinein. - Diesen Eindruck hatten wir, als wir uns zur Vorbereitung hörend und lesend mit der Musik von Beethoven beschäftigten.

 

Insbesondere mit dem Beethoven der Jahren 1804-1808: - Endlich, so glaubt Beethoven, hat er seine große Liebe gefunden: Josephine Brunsvik, verwitwete Gräfin Deym. Ein schwieriges, wechselhaftes Verhältnis nimmt seinen Lauf. In dieser Zeit entstehen viele von Beethovens größten Werken: Die Vierte bis Sechste Symphonie, das Vierte Klavierkonzert, das Violinkonzert, die komplexen Streichquartette für den Grafen Rasumovsky, die "Appassionata", die Messe in C-Dur. Die Liebe scheint seine Kreativität zu beflügeln. Aber wird sie auch Erfüllung finden? – Zugleich kämpft Beethoven mit seiner zunehmenden Taubheit „Wie ein Verbannter muss ich leben“ schreibt er. Dies ist der Grund, weshalb er sich als Pianist zunehmend aus dem Konzertleben zurückziehen muss und sich auf das Komponieren konzentriert.

 

Im Dezember 1808 gibt Beethoven ein epochales Konzert: Die fünfte Symphonie, genannt „die Schicksalssymphonie“ erblickt das Licht der Welt. Das Programm ist vollgepackt mit großen Werken der letzten Jahre, unter anderem auch mit seiner Messe in C-Dur.

Sie ist Beethovens erste seiner zwei Messen. Er orientiert sich beim Komponieren an den Messen seines verehrten Lehrers Joseph Haydn, geht jedoch auf eine neue und ganz und gar unkonventionelle Art mit der Vertonung der Texte um, was sowohl die Musiker wie auch die Zuhörer fordert. Er verändert oder intensiviert textliche Inhalte mit einer neuen musikalischen Sprache. Die Messe in C-Dur ist kein blosses Auftragswerk mehr, sondern ein persönliches Statement von ungewohnter Tiefe.

 

Die Messe brachte Beethoven just die Kritik des Auftraggebers, Fürst Esterhazy, ein: „Aber, lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder gemacht?“ - Beethovens Musik war neuartig, rigoros, grossartig, herausfordernd. – Und sie hat diesen Charakter bis heute bewahrt!

 

Motivierte Gastsingende sind herzlich willkommen. 

Wie immer stellen wir Ihnen die Noten sowie die entsprechende Übungsdatei gerne kostenlos zur Verfügung und freuen uns auf Ihren regelmässigen Besuch der Proben jeweils am Donnerstag, 19.30 Uhr in der Klosterkirche Sursee! Probeplan

 

Herzlich

Ihr Peter Meyer

 

Die Chorpartitur und das Passwort für die Probedateien auf dieser Homepage können direkt unter E: info@kirchenchor-sursee.ch bestellt werden. 

 


SINGEN FÜR MÄNNER - ChoralSingen

Die Männer singen und üben im eigens für den Choralgesang gebauten, akustisch und optisch sehr schönen Choralraum im Kloster Sursee. Der einstimmige gregorianische Choral ist die älteste schriftlich überlieferte Musik des Abendlandes. Er ist kunstvoller Gesang und spirituelle Meditation. Die Teilnehmer erhalten eine CD mit den Gesängen, mit welcher sie sich auf die wenigen Proben einstimmen können. Eingeladen sind geübte Chorsänger wie auch Laiensänger, welche keine speziellen Vorkenntnisse haben. Unter der Leitung von Peter Meyer entdecken die Teilnehmer die Stimme und erlernen eine überschaubare Anzahl Choräle, welche sie am Ende in Schenkon und auf der Empore der Stadtkirche Sursee, gemeinsam mit geübten Choralsängern, musizieren.

 

Freitag                    02.03.2018         20.15-22.00 Uhr   

Donnerstag           08.03.2018          19.30-20.15 Uhr

Donnerstag           15.03.2018          19.30-22.00 Uhr   

Sonntag                 18.03.2018          Morgen, Auftritte im Gottesdienst

 

Probeort:              Choralraum (Innerer Chor der Klosterkirche) im Kloster Sursee, Geuenseestrasse 2a, 6210 Sursee                 

Auftritt:                 Empore der Stadtkirche Sursee und in Schenkon

 

 

Anmeldung bitte direkt an Peter Meyer, M: 079 750 15 29

 

Die Teilnahme ist unentgeltlich.

 

Leitung:           Peter Meyer, Gesangspädagoge, Dirigent, Kirchenmusiker